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Mathematik zum Mitmachen Drucken
Geschrieben von: Anne Seiler, Valeriya Arnold, Q12  

Da Mathematik oft als uninteressant und schwierig empfunden wird, hat sich das P-Seminar „Mathematik zum Mitmachen“ zur Aufgabe gemacht, dies zu widerlegen. An unserem Projekttag wollten wir unseren Sechstklässlern zeigen, dass Mathematik erstaunlich, spannend und unterhaltsam sein kann. Die Veranstaltung wurde dabei als ein Wettbewerb gestaltet. Nachdem die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt waren, mussten sie gemeinsam als Team ihre mathematischen Fähigkeiten in unterschiedlichen Spielen unter Beweis stellen, um  „Mathe-Taler“ zu sammeln. Die Mannschaft die am Ende die meisten Spiele gewonnen hatte, erhielt als Hauptpreis Hausaufgabengutscheine für das Fach Mathematik.

 

Zur Aufwärmung haben wir unsere Teilnehmer jedoch zunächst ein paar kleine Rechnungen ausführen lassen. Als am Ende für alle das gleiche Ergebnis fest stand, nämlich 1089, war die Überraschung nicht gering.

Nach einer ähnlichen Aufgabe begann auch schon der Wettbewerb mit Schätzaufgaben. Wie oft muss ein Blatt Papier gefaltet werden, um die Höhe des Klasseraums zu erreichen oder die Länge eines Fußballfeldes, wenn man weiß, dass ein 14- mal gefaltetes Blatt Papier 170 cm hoch ist? Dabei haben die Schüler diese Aufgaben mit Bravur gemeistert und konnten zum nächsten Spiel übergehen, Sudoku. Hier war vor allem Teamarbeit gefragt. Positiv überrascht waren wir, wie schnell diese Aufgabe gelöst wurde.

Als nächstes haben wir unsere Sechstklässler kurz durch die Schule geführt und ihnen ein paar interessante Fakten zum Reinhart Gymnasium erzählt. Ihre Aufgabe war es dabei auf Kleinigkeiten zu achten, denn im Klassenzimmer angekommen, erwarteten sie ein paar kurze Fragen. Zum Beispiel,  wie viele Stufen sind in der Aula? Oder wie viele Umweltauszeichnungen hat unser Gymnasium erhalten? Auf dem Weg in die darauffolgende Pause durfte sich jeder Schüler einen unserer selbst gebackenen Muffins mitnehmen. Während die Sechstklässler eine viertelstündige Erholungszeit hatten, bereiteten wir schon einmal das nächste Spiel vor: Schiffe versenken. Aber nicht die Version, die man zuhause hat, sondern eine, in der ein Koordinatensystem verwendet wurde, auf dem man sogar stehen konnte. Bis zum Ende blieb es da spannend.

Um die Kinder dann wieder etwas zu beruhigen, bastelten wir mit ihnen. Wir klebten zwei Streifen Papier zusammen und schnitten sie dann geschickt auseinander und schon hatten wir ein perfektes Quadrat in den Händen. Danach wurde den Sechstklässlern noch die Frage gestellt wie man es schafft, durch ein Blatt Papier zu steigen. Das schafft man nur, wenn man das Blatt auf richtige Weise schneidet. Hat man das richtig gemacht, ist es sogar möglich zu fünft oder sechst in dem Blatt Papier zu stehen. Die letzten Mathe-Taler konnten sich die Kinder dann bei logischen Denkaufgaben holen. Hier war eine Aufgabe bspw.: In dem Datum 02.02.2000 sind alle Ziffern gerade Zahlen, wann war das zuvor das letzte Mal der Fall? Aber auch Aufgaben mit Streichhölzern, bei denen man ein Holz so verschieben muss, sodass die angegebene Gleichung stimmt und andere knifflige Fragestellung mussten die Sechstklässler lösen. Bei beiden Durchläufen, einen mit der 6a und den anderen mit der 6b, waren die Siege nur sehr knapp. Jeweils eine Gruppe musste sich mit der Niederlage zu friedengeben, während sich die andere auf einen hausaufgabenfreien Nachmittag freuen kann.

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