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Briefe für den Schutz von Menschenrechten Drucken
Geschrieben von: Lisa Bär  

„Schreib für die Freiheit! Briefeschreiben kann Leben retten!“ – unter diesem Motto findet seit 1961 jedes Jahr im Dezember anlässlich des „Tags der Menschenrechte“ der von Amnesty International organisierte Breifmarathon statt, bei dem hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt innerhalb weniger Tage Millionen Briefe schreiben. Sie drücken darin ihre Solidarität mit Menschen aus, deren Rechte verletzt werden, und appellieren an die Regierungen, die Menschenrechte zu achten.

Dieses Jahr beteiligten sich über 100 Schülerinnen und Schüler des JCRG an der Aktion und leisteten mit ihren verfassten Briefen einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte. 

In ihren Briefen richteten sich die Jugendlichen an die Regierung von Malawi, um deutlich zu machen, dass Menschen, wie die zehnjährige Annie Alfred, die unter der Pigmentstörung Albinismus leiden, stärker geschützt werden müssen. Annie muss in ihrer Heimat in ständiger Angst leben. Der Grund ist ein weit verbreiteter Aberglaube: „Wunderheiler“ behaupten, dass Knochen oder Körperteile von Menschen mit Albinismus Glück bringen. Deshalb lebt Anni – wie Tausende anderer Menschen mit Albinismus in Malawi – in großer Gefahr.

In individuell gestalteten Schreiben bekundeten die Jugendlichen ihre Solidarität zu Annie und engagierten sich damit für die Einhaltung der 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Menschenrechte.

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